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I

Wie verläuft eine Behandlung in der chinesischen Medizin?

Qi ist Energie, die in und um uns ist und alles bewegt. Das Qi (Lebensenergie) in den Meridianen (Leitbahnen im Körper) wird durch bestimmte Punkte oder Gebiete behandelt.

 

Mit welchen Punkten oder über welche Gebiete auf das Qi Einfluss genommen wird, hängt von den verschiedenen Mustern und der daraus gestellten chinesischen Diagnosen ab.

Es können verschiedene Muster und schlussendlich verschiedene Diagnosen gestellt werden. Sie werden mit den „10-Fragen“ und Beobachtungen ermittelt: Durst, Appetit, Stuhl, Blähungen/Wind, Urin, Schmerzen, Energie, Emotionen/Geist, Schlaf, Schwitzen, Wärmeempfinden, bei Frauen Menstruation. Pulstastung und Zungenbetrachtung runden die TCM-Diagnose ab.

 

Die Behandlung des diagnostizier-ten Musters wird mit folgen-den Methoden auf den Akupunktur-punkten und Meridiangebieten durchgeführt: durch spitzen (Nadeln) oder stumpfen (pressen) Druck, durch erwärmen (Moxa), schaben (Gua Sha) oder massieren (Tuina). 

Ebenfalls können diätetische Massnahmen oder Anpassungen der Lebensführung vorgenommen werden.

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II

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III

Wie lange dauert die Behandlung und wie häufig ist sie zu wiederholen?

Eine Behandlung dauert zwischen 30-60 Minuten. 

 

Wie oft eine Behandlung stattfindet, hängt ganz von den Beschwerden, aber auch von den individuellen Möglichkeiten des Patienten ab. 

 

Grundsätzlich könnte gelten: je akuter, je häufiger (am Besten

2-3 x pro Woche). Danach "ausschleichend" falls überhaupt noch nötig 1x pro Woche, 1x alle 2 Wochen, 1x pro Monat.

 

Je chronischer, je länger dauert die Behandlung, wobei die Behandlungsabstände länger ausfallen als beim akuten Fall. Meist wird alle 2 Wochen oder 1x pro Monat, dafür über eine längere Zeit behandelt.

Wie ist das mit den Nadeln?

Es wird mit sehr feinen Akupunkturnadeln gearbeitet. Die Nadeln sind steril und nur für den einmal Gebrauch. Sie sind somit absolut hygienisch.

 

Vor dem Stechen wird die zu nadelnde Stelle mit einem Tupfer desinfiziert.

 

Die TCM in China verwendet häufig sehr viele Nadeln, bis zu 30 Stück oder mehr. Hier in Europa wird "angepasster" genadelt. Häufig wende ich um die 10 Nadeln an.

 

Beim Nadeln kann eine DeQi-Empfindung provoziert werden, vor allem bei muskulären Punkten. Es wird als das Erreichen oder Ankommen des Qi's übersetzt. Die DeQi-Empfindung wird oft als dumpf-drückend, elektrisierend-kribbelnd, angespannt, schwer oder warm beschrieben. Das Gefühl kann auch entlang der Leitbahn auftreten. Keine Angst, das DeQi zu spüren ist ein sehr gutes Zeichen und bedeutet 

nicht Schmerz!

 

 

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